Bewegung, Schlaf und Alltag
Geschrieben von Renato Götschmann · Zuletzt aktualisiert
Bewegung als Training für dein Alarmsystem
Regelmässige Bewegung, besonders Ausdaueraktivitäten wie zügiges Gehen, Velofahren oder Schwimmen, kann Angst lindern – das zeigen mehrere Studien. Ein Nebeneffekt ist besonders wertvoll: Beim Sport erlebst du Herzklopfen, schnellen Atem und Schwitzen – ohne Gefahr. Dein Gehirn lernt, dass diese Signale nicht gefährlich sind.
Beginne sanft. Ein Spaziergang von zwanzig Minuten ist ein guter Anfang.
Schlaf und Rhythmus
Ein regelmässiger Schlafrhythmus stabilisiert dein Nervensystem. Feste Aufsteh- und Schlafenszeiten, weniger Bildschirm am Abend und eine kühle, dunkle Umgebung können helfen.
Was du reduzieren kannst
Weniger Koffein, vor allem am Nachmittag, und ein bewusster Umgang mit Alkohol können die Grundanspannung senken. Auch echte Pausen im Alltag – Momente ohne Handy und ohne Pflicht – geben deinem Körper Gelegenheit, herunterzufahren.
Das Wichtigste
- Regelmässige Ausdauerbewegung kann Angst lindern.
- Regelmässiger Schlaf stabilisiert das Nervensystem.
- Weniger Koffein und Alkohol senken die Grundanspannung.
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Weit bietet Information und Selbsthilfe und ersetzt keine ärztliche oder psychotherapeutische Behandlung.