Warum eine Angststörung entsteht4 Min. Lesezeit

Was Angst im Alltag verstärken kann

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Schlaf, Koffein, Alkohol und Dauerstress füllen das Fass zusätzlich.

Kleine Dinge mit grosser Wirkung

Nicht alles, was Angst verstärkt, ist gross oder dramatisch. Oft sind es alltägliche Gewohnheiten, die den Körper näher an die Alarmschwelle bringen.

Schlafmangel macht das Alarmsystem empfindlicher. Koffein aus Kaffee, Energydrinks oder manchen Tees kann Herzklopfen und Unruhe auslösen, die sich wie der Beginn einer Panikattacke anfühlen. Alkohol beruhigt zwar kurzfristig, doch wenn die Wirkung nachlässt, kommt die Unruhe oft verstärkt zurück – viele Menschen kennen die Angst am Morgen danach.

Stress, der nicht aufhört

Dauerstress hält den Körper in Alarmbereitschaft. Wenn es kaum echte Pausen gibt, fehlt deinem Nervensystem die Gelegenheit, herunterzufahren. Dann reicht oft wenig, um den Alarm auszulösen.

Was du daraus machen kannst

Du musst nicht alles auf einmal ändern. Beobachte eine Woche lang, wann die Angst stärker ist. Vielleicht erkennst du Muster: nach wenig Schlaf, nach dem dritten Kaffee, am Tag nach einem Fest. Schon eine kleine Änderung kann spürbar helfen.

Das Wichtigste

  • Schlafmangel, Koffein und Alkohol können Angst verstärken.
  • Dauerstress hält das Alarmsystem auf Hochtouren.
  • Muster erkennen hilft, gezielt etwas zu ändern.
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