Wann und wie professionelle Hilfe hilft
Geschrieben von Renato Götschmann · Zuletzt aktualisiert
Angststörungen sind gut behandelbar
Die meisten Menschen mit einer Angststörung können mit der richtigen Unterstützung deutlich besser leben. Als besonders wirksam gilt die kognitive Verhaltenstherapie, oft mit schrittweiser Konfrontation.
Auch Medikamente können eine Rolle spielen, häufig bestimmte Antidepressiva. Ob sie für dich sinnvoll sind, entscheidest du zusammen mit einer Ärztin oder einem Arzt. Manche Beruhigungsmittel, etwa Benzodiazepine, können schon nach kurzer Einnahme abhängig machen und sind deshalb nur für kurze Zeit und unter ärztlicher Kontrolle gedacht. Setze Medikamente nie eigenständig ab.
Wann du Hilfe holen solltest
Wenn die Angst deinen Alltag stark einschränkt, wenn du wichtige Dinge nicht mehr tun kannst, wenn du häufig Panikattacken hast oder wenn du dich hoffnungslos fühlst, lohnt sich professionelle Unterstützung. Du musst nicht warten, bis es «schlimm genug» ist.
Der erste Schritt
Ein guter Anfang ist deine Hausärztin oder dein Hausarzt. Sie können körperliche Ursachen ausschliessen und dich an eine psychotherapeutische Fachperson überweisen. Weit kann dich auf diesem Weg begleiten, ersetzt aber keine Behandlung.
Das Wichtigste
- Angststörungen sind gut behandelbar.
- Kognitive Verhaltenstherapie gilt als besonders wirksam.
- Die Hausarztpraxis ist ein guter erster Schritt.
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Weit bietet Information und Selbsthilfe und ersetzt keine ärztliche oder psychotherapeutische Behandlung.